Fritz Ruprechter
Fritz Ruprechter (* 1950 in Matrei in Osttirol) ist ein österreichischer bildender Künstler, der vor allem für seine minimalistischen, prozesshaften Arbeiten und seine Auseinandersetzung mit Geometrie und Materialität bekannt ist.
Werdegang
Ruprechter begann seine künstlerische Ausbildung 1972 an der Universität für angewandte Kunst Wien. In den folgenden Jahren führten ihn Studienaufenthalte ins Ausland. 1973 begann er ein Studium an der Akademie Minerva in Groningen (Niederlande), wo er 1976 sein Diplom für Malerei und Grafik erhielt. 1975 erfolgte ein Aufenthalt an der School of Art in Cork, Irland. 1977 erhielt er ein Auslandsstipendium in Ägypten.
Zwischen 1986 und 2007 absolvierte er mehrere längere Arbeitsaufenthalte in Südamerika und Japan, die seine künstlerische Entwicklung prägten. Ruprechter ist Mitglied der Künstler*innen Vereinigung Tirol,[1] des Künstlerhaus Wien und der Berufsvereinigung der bildenden Künstler. Er lebt und arbeitet in Maria Lanzendorf in Niederösterreich.
Künstlerisches Werk
Ruprechters Arbeiten zeichnen sich durch eine reduzierte Formensprache aus. Er arbeitet häufig seriell und nutzt einfache Materialien wie Karton, Transparentpapier, Metallfolien, Sandpapier oder Wachs. Seine Werke thematisieren oft das Verhältnis von Raum, Zeit und Licht durch Schichtungen und Faltungen. Neben der Malerei beschäftigte er sich früh auch mit elektronischer Musik und akustischen Installationen.
Auszeichnungen (Auswahl)
- 1978: Förderungspreis der Stadt Wien
- 2014: Niederösterreichischer Kulturpreis: Anerkennungspreis für Bildende Kunst[2]