Wieden (Wien)
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Wien-Wieden ist der 4. Wiener Gemeindebezirk. Er liegt an der Ringstraße und zählt zu den Inneren Bezirken.
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48.19305616.370556Koordinaten: 48° 12′ N, 16° 22′ O
| Ganzseitige Karten: Wieden (Wien)48.19305616.370556 |
Sehenswürdigkeiten
- Der Engelsbrunnen auf der Wieden: er befindet sich vor dem Café Wörthner an der Ecke Wiedner Hauptstraße / Schaumburgergasse und wurde von Viktor von Engel gestiftet, nachdem er benannt ist. Die Brunnenfiguren sind Werke des Bildhauers Anton Wagner.[1]
Der 4. Wiener Gemeindebezirk in Sage und Legende
- Der Klagbaum: Während einer Lepra-Epidemie lässt Pfarrer Gerhard von St. Stephan außerhalb der Stadtmauern im späteren 4. Bezirk ein Siechenhaus (Spital) für Lepra-Kranke erbauen. Für Beunruhigung bei den Kranken sorgen jedoch nächtliche Klagelaute, die von einer Linde kommen, die direkt neben der Spitalskapelle steht. Der Verursacher ist ein ritterlicher Dichter, der traurige Weisen, die er gedichtet hat, um den Menschen in dieser Zeit Trost zu geben, hier probt. Die Kranken glauben allerdings, dass hinter dem Ganzen ein ruheloser Geist steckt. Auch als der Pfarrer die Wahrheit herausfindet, lassen sie sich von ihrer Geistergeschichte nicht abbringen. Die Sage bietet eine Erklärung für den Namen des Spital "beim Klagbaum". An dieses erinnert heute die Klagbaumgasse.[2]
- Der Engelsbrunnen auf der Wieden: In dieser Sage geht es um Elsbeth, die Tochter eines Fassbinders aus Wieden und spätere Ehefrau des Wiener Gundtlwirts. Mit einer List gelingt ihr die Gefangennahme von zwei gefährlichen Räuber, die den Wienerwald unsicher machen: dem "Waldteufel" Hans Aufschring und seinem Komplizen, dem Teufelsmüller.[3] Zur Erinnerung daran wird in der Sage der Engelsbrunnen aufgestellt.[4]
- Der Hungerbrunnen: Es geht in dieser Sage um einen Brunnen, der nur dann Wasser hat, wenn im Sommer eine Dürrekatastrophe ist und alle anderen Brunnen in der Umgebung ausgetrocknet sind. Die Sage gibt eine Erklärung für den Namen der ehemaligen Vorstadt Hungelbrunn (belegt erstmals 1443), die heute zum Teil zum 4. und zum Teil zum 5. Wiener Gemeindebezirks gehört.[5]
- Die Bärenmühle: In dieser Sage wird der Müller einer der Heiliggeistmühlen an der Wien von einem Bären angegriffen und in letzter Minute von seinem Knecht und den Nachbarn gerettet. Danach bekommt die Mühle ein neues Hausschild und wird in Bärenmühle umbenannt.[6]
- Siehe auch: Kategorie:Sage aus Wien
Weblinks
Wieden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Einzelnachweise
- ↑ vgl. Eva Bauer: Wien in seinen Sagen. Die Menschen schlafen in diesem Steinmeere. Verlag publication PN°1 Bibliothek der Provinz, Weitra, ), Weitra, ohne Jahr (2003). ISBN 978-3-85252-324-8. S. 140f.
- ↑ vgl. Eva Bauer (Hrsg.): Wien in seinen Sagen. Die Menschen schlafen in diesem Steinmeere. Verlag publication PN°1 Bibliothek der Provinz, Weitra, ), Weitra, ohne Jahr (2003). ISBN 978-3-85252-324-8. S. 166f.
- ↑ vgl. Johannes Sachslehner: Sagenhafter Wienerwald. Mythen, Schicksale, Mysterien. Wien / Graz / Klagenfurt: Pichler Verlag, 2007, ISBN 978-3-85431-436-3. S. 80f.
- ↑ vgl. Eva Bauer (Hrsg.): Wien in seinen Sagen. Die Menschen schlafen in diesem Steinmeere. Verlag publication PN°1 Bibliothek der Provinz, Weitra, ), Weitra, ohne Jahr (2003). ISBN 978-3-85252-324-8. S. 161ff.
- ↑ vgl. Eva Bauer (Hrsg.): Wien in seinen Sagen. Die Menschen schlafen in diesem Steinmeere. Verlag publication PN°1 Bibliothek der Provinz, Weitra, ), Weitra, ohne Jahr (2003). ISBN 978-3-85252-324-8. S. 163-165
- ↑ vgl. Eva Bauer (Hrsg.): Wien in seinen Sagen. Die Menschen schlafen in diesem Steinmeere. Verlag publication PN°1 Bibliothek der Provinz, Weitra, ), Weitra, ohne Jahr (2003). ISBN 978-3-85252-324-8. S. 168f.
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